Bestattung

Sarg bei Beerdigung

© original_clipdealer.de

Ein Mensch, der zu Ihrer Familie gehört, ist aus diesem Leben abgerufen worden. Unser herzliches Beileid! Wir nehmen Anteil an Ihrer Trauer. Wir gestalten den Beerdigungsgottesdienst, bei dem wir den Verstorbenen der Gnade Gottes anbefehlen und die Trostbotschaft hören: „Jesus Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Joh 11,25) Im Predigtwort hören wir die Anrede des auferstandenen Herrn, der uns mit einem Trost und Frieden beschenkt, der höher ist als alle Vernunft.

Wenn ein Angehöriger verstorben ist, melden Sie sich bitte beim Pfarramt. Es wird geklärt, an welchen Terminen der Pfarrer oder die Pfarrerin zur Verfügung stehen. Dann nehmen Sie mit einem Bestattungsinstitut Ihrer Wahl Kontakt auf. Das Institut stimmt den Termin für den Gottesdienst mit Pfarramt und Friedhofsamt ab. Sie werden vom Pfarrer zum Trauergespräch eingeladen. Dabei sind Informationen zum Lebenslauf des Verstorbenen gefragt. Oft wird der Konfirmationsspruch der Trauerpredigt zugrunde gelegt. Es wird abgesprochen, welche Gemeindelieder gesungen werden.

Am Tag nach dem Eintreffen der Sterbenachricht wird um 9 Uhr geläutet. Im Schaukasten können anteilnehmende Menschen den Namen des Verstorbenen und den Beerdigungstermin erfahren. Am folgenden Sonntag wird im Gottesdienst für den Verstorbenen gebetet. Sie sind als Trauernde in der Kirche willkommen.

Vor der Bestattung ist eine Aussegnung zuhause auf Wunsch möglich. An dem Ort, an dem der Mensch gewohnt und gelebt hat, wird er verabschiedet in Richtung ewiger Wohnung.

Eine andere Form der Aussegnung ist diejenige vor Beginn des Beerdigungsgottesdienstes in der Kapelle auf dem Friedhof. Die Familienangehörigen versammeln sich am Sarg. Dem Verstorbenen wird der Segen des Gottes zugesprochen, für den kein Mensch durch den Tod verschwunden und vergessen ist.

Siehe auch:

www.trauernetz.de 

www.elk-wue.de/glauben/gottesdienst-feiern/bestattung/