Auferstehungskirche

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Die Auferstehungskirche

Eingangsbereich Auferstehungskirche

Eingangsbereich Auferstehungskirche

Unsere Auferstehungskirche wurde nach der Grundsteinlegung 1962 im Jahr 1963 eingeweiht und ersetzt seither die frühere Kirche, die zu klein und baufällig geworden war. Etwa 550 Besucher finden in ihr Platz. Die Grundvorstellung des Architekten war ein Zelt, dem die äußere Gestalt der Kirche nachempfunden ist. Damit wollte er daran erinnern, dass die Christen keinen bleibenden Wohnsitz in dieser Welt haben, sondern als "wanderndes Gottesvolk" unterwegs sind. Diese Gestalt der Kirche verschafft ihr ihre für musikalische Darbietungen hervorragende Akkustik, in der auch unsere Orgel wunderbar zur Geltung kommt.

Der Name Auferstehungskirche wurde bewust gewählt um deutlich zu machen, dass unsere Gottesdienste in dieser Kirche keine Erinnerungsveranstaltungen an einen großen Toten sind, sondern Gelegenheiten, dem Afuerstandenen Jesus Christus persönlich zu begegnen.

Chronik der Auferstehungskirche

1947

waren die ersten Gedanken, für die wachsende ev. Kirchengemeinde einen größeren Kirchenraum und ein stärkeres Geläute zu beschaffen.
Der Klang der beiden kleinen Glocken erreichte nicht mehr die weit hinausgerückten Ortsränder und blieb schon in den umliegenden Dächern stecken.
Der Oberkirchenrat beauftragte einen kirchlichen Architekten, die baulichen Verhältnisse unserer alten Kirche zu prüfen und festzustellen, ob und wie ein höherer Kirchturm gebaut und der Kirchenraum erweitert werden könnte.
Die verschiedenen Umbaupläne fanden keine befriedigende Lösung.
 

Am 17. Nov.1957 bei einem Gemeindeabend wurde ein Umbau abgelehnt. Die Versammlung sprach sich für einen Neubau aus.
 
1960 wurde der Beschluss gefasst, die neue Kirche in den Pfarrgarten zu bauen.
 
Im Juli 1960 Wettbewerbs-Ausschreibung an vier Architekten.
 
Am 20. Feb. 1961 wurde vom Kirchengemeinderat beschlossen, dass der Entwurf von Architekt Dr. Ruff aus Degerloch zur Ausführung kommen soll.
 
Am 9. Nov. 1961 begann die Fa. Gottlob Rommel mit den Fundamentierungsarbeiten.
 
Am 14. April 1962 war im Beisein der Gemeinde die feierliche Grundsteinlegung. Der Grundstein trägt als Inschrift die Jahreslosung 1962: Bekümmert euch nicht, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke. (Neh.8,10)
 
Am 20. Juli 1962 konnte das Richtfest gefeiert werden. Der Kirchengemeinderat beschloss, die neue Kirche Auferstehungskirche zu nennen. Infolge dessen wurde dem Bildhauer Hans Peter Bohnet der Auftrag erteilt, den auferstandenen Christus im Kreis seiner Jünger als Bronzeplastik zu gestalten.
 
Winter 1962/63 Der strenge Winter 1962/63 machte ein Weiterbauen unmöglich.
 
Ende März 1963 wurde an der Decke weitergearbeitet.
 
Am 21 .Aug. 1963 wurden die 4 neuen Glocken in der Glockengießerei Gebr. Rincker in Sinn/ Hessen gegossen.
 
12. Okt. 1963

Eine besondere Freude für die Gemeinde war es die 4 neuen Glocken einzuweihen.
Die Töne der Glocken: es - f - as - b.
Sie bilden den Anfang des Osterchorals: Christ ist erstanden.
Die größte Glocke Dominika mit 27 Zentnern trägt die Inschrift:
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem heiligen Geist.
Die zweitgrößte mit 20 Zentnern trägt als Betglocke die Inschrift:
So seid nun wach allezeit und betet.
Die Kreuz- und Schiedglocke mit 15 Zentnern ist mit dem Hiobspruch:
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt! versehen.
Auf der Taufglocke mit 10,5 Zentnern ist der Spruch:
Freuet euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind! aufgegossen.
 

Am 13. Okt. 1963

konnte die Einweihung der Auferstehungskirche gefeiert werden. Die Kirchengemeinde war dankbar für die würdige neue Kirche. Eine große Empore soll dem Zusammenwirken von Orgel, Chor und Orchester dienen. Allerdings vorerst noch mit der Orgel aus der alten Kirche.
Der 33m hohe Turm mit den 4 Glocken gab nun dem Posaunenchor auch die Möglichkeit des Turmblasens.
Der Kirchenraum bietet etwa 600 Sitzplätze.

Die Kanzel ist in Sipo Mahagoni gearbeitet.
Altar und Taufstein sind aus Bernsteinmarmor von der Schwäbischen Alb.
Aus der alten Kirche ist das Gedächtnisfenster für die Gefallenen in die Eingangshalle der neuen Kirche übernommen worden.
Das alte edle Kruzifix an der seitlichen Chorwand stammt ebenfalls aus der alten Kirche.
Der Teppich vor dem Altar, eine Stiftung des Frauenkreises, wurde von einer Ruiterin, Fr. Margarethe Thiele geb. Fritz, in der Paramentenwerkstätte der Evangelischen Frauenarbeitsschule Stuttgart geknüpft.
Das Wabenfenster gegen Osten und das Fensterband über der Empore sind von Kunstmaler Karl Peter Blau aus Weilimdorf.
Die bunten Glasfenster sind von Kunstmaler Peter Hoffmann, Stuttgart. Sie zeigen Symbole über den Lebens- Leidens- und Siegesweg Christi.
 

26. Febr. 1967 Einweihung der neuen Schleifladenorgel (Fa. Weigle Echterdingen).
 
1987 musste eine Betonsanierung durchgeführt werden und danach wurde auch ein Außenputz aufgebracht.
 
6. Sept. 1992 Festkonzert und Einweihung des Orgelpositivs von Fa. Johannes Rohlf, das vom Förderkreis Orgelpositiv gespendet wurde.
 
1995

wurde ein neues Foliendach aufgebracht.
Der Stahlglockenstuhl wurde durch eine Holzkonstruktion ersetzt.
 

1999 Innenrenovierung mit Isolierputz.