Das sind wir - Unser Leitbild

Jesus Christus, der Auferstandene, in der Mitte mit seinem Friedensgruß – seine Jünger um ihn herum in einem Kreis, der offen ist für andere: dieses Bild steht uns in unserer Ruiter Auferstehungskirche vor Augen, und dieses Bild soll uns „auf Kurs halten“.

 

Wir verstehen Gemeinde als Leib mit vielen Gliedern und Christus und sein Wort im Zentrum.

 

Wir praktizieren als Kirchengemeinde ein gutes Miteinander mit dem CVJM Ruit und der Landeskirchlichen Gemeinschaft am Ort.

 

Durch den Glauben an den auferstandenen Herrn Jesus Christus sind wir mit ihm und miteinander verbunden. Uns trägt die befreiende Liebe, die wir von Jesus Christus empfangen. Diese Liebe prägt unser Wesen, und wir wollen sie an andere weitergeben: einladend, motivierend, begleitend und beweglich. 

 

 

1. Gemeinsam bilden wir als Evangelische Kirchengemeinde mit dem CVJM und der Landeskirchlichen Gemeinschaft Gemeinde als Leib Christi in unserem Ort. Die geistliche Einheit verbindet uns über verschiedene Aufgabenstellungen und Interessen hinweg.

 

2. Die durch den Glauben an Jesus Christus geschenkte Einheit wird auch äußerlich sichtbar in guter Zusammenarbeit, gegenseitiger Unterstützung sowie gemeinsamen Gottesdiensten und Projekten.

 

3. Wir achten und respektieren die verschiedenen, auch durch die Geschichte unseres Ortes gewachsenen Glaubensstile und sehen sie als Bereicherung und Chance.

 

4. CVJM und Landeskirchliche Gemeinschaft sind selbstständige Vereine innerhalb unserer Kirchengemeinde, die ihren Dienst in eigenständiger Verantwortung gestalten.

 

 

 

 

Einladend.

Menschen erleben bei uns in den vielfältigen Gruppen und Veranstaltungen Gemeinschaft und finden Heimat.

 

Als Zentrum unseres Gemeindelebens helfen unsere Gottesdienste zur Begegnung mit Jesus Christus. Durch die Verkündigung der biblischen Botschaft von Gottes rettender Liebe, durch Taufe und Abendmahl, durch gemeinsames Beten, Singen und Musizieren ehren wir Gott in unserer Mitte.

 

 

1. Wir gehen offen und freundlich auf Menschen zu, die noch nicht mit der Gemeinde vertraut sind. Jeder soll spüren, dass er herzlich willkommen ist.

 

2. Wir beziehen Gruppen und Gemeindeglieder in die Gestaltung der Gottesdienste ein.  Jugendliche und junge Erwachsene sollen bei uns ebenso wie die ältere Generation Heimat finden. Darauf achten wir auch bei der Gestaltung der Gottesdienste.

 

3.  Im Mittelpunkt unserer Gottesdienste steht die Begegnung mit Jesus Christus und seinem Evangelium. Die verschiedenen Gestaltungselemente (Musik, Beteiligung von Gemeindegliedern, Medien etc.) sind dem zugeordnet und helfen mit, dass sich möglichst viele im Gottesdienst angesprochen fühlen und freuen können. Dabei achten wir auf eine ausgewogene Gewichtung verschiedener (Musik-)Stile und erreichen dadurch eine große Weite.

 

4. Bemühung um Qualität unserer Arbeit dient der Ehre Gottes und der Wertschätzung der Menschen.

 

 

 

 

Motivierend. 

Die Begabungen, die wir von Gott empfangen haben, stellen wir auch anderen zur Verfügung. Wie in einem Leib verschiedene Körperteile zu einem Ganzen zusammenwirken, so auch bei uns: Einer dient dem anderen, jeder Dienst ist wichtig, wir schätzen und anerkennen, was wir im Namen Jesu für einander und für andere tun. Wir investieren dafür in Menschen und Räume.

 

 

1. Wir schätzen und respektieren alle Mitarbeit in unserer Gemeinde. Die Verantwortlichen bringen diese Wertschätzung auch regelmäßig und deutlich zum Ausdruck. Wir sind dankbar für das vielfältige Engagement Ehrenamtlicher. Dies unterstützen und fördern wir.

 

2. Wir nehmen aufeinander Rücksicht, respektieren die gegenseitigen Wünsche und bemühen uns um einvernehmliche Lösungen.

 

3. Wir sprechen Konflikte rechtzeitig und offen an und setzen alles daran, sie auszuräumen. Wir vergeben einander und sind uns bewusst, dass wir selber auf Vergebung angewiesen sind.

 

4.  Wir pflegen ein Klima der Ermutigung und Fehlerfreundlichkeit.

 

 

 

 

Begleitend.

Wir bringen einander Achtung und Aufmerksamkeit entgegen, stehen uns bei und sind miteinander unterwegs im Glauben; Jesus Christus ist dabei unser Vorbild.

 

Unser Glaube wird sichtbar durch seelsorgerliches und diakonisches Handeln.

 

 

1. Seelsorge und Diakonie sind Aufgaben der ganzen Gemeinde. Beides geschieht durch hauptamtliche und vielfältige ehrenamtliche Mitarbeit.

 

2.  Seelsorge und geistliche Begleitung geschieht auch in vielen Gruppen und Kreisen. Wir achten aufeinander und begleiten und tragen einander, besonders in Krisenzeiten.

 

3. Wir halten unsere Gruppen und Kreise bewusst offen und bieten Neues an, damit alle Besucher Zugang zur frohen Botschaft und der Gemeinschaft in Christus finden.

 

4. Diakonische Hilfe ist nicht auf das Angebot unserer Diakoniestation begrenzt. Wir sind offen für Menschen, die Unterstützung brauchen und setzen uns für ihre Anliegen ein. Wir besuchen Menschen zuhause. Wir bringen Glückwünsche zu persönlichen Jubiläen, hören zu, informieren über unsere Gemeinde und bieten Hilfe an, wo sie gewünscht ist.

 

 

 

Beweglich. 

Wir verstehen uns als von Jesus Christus zu den Menschen gesandt und machen uns auf den Weg zu ihnen.

 

Wir unterstützen Missionare in verschiedenen Ländern, um mit ihnen zusammen den Auftrag Jesu, „gehet hin in alle Welt“, zu erfüllen.

 

 

1. Wir zeigen Präsenz in der Öffentlichkeit, sowohl in unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit als auch durch Beteiligung an Festen und Aktivitäten der Stadt und der verschiedenen Vereine.

 

2. Wir nehmen die Menschen in ihren verschiedenen Lebenswelten wahr und bringen Gottes Liebe dorthin, wo sie sind.

 

3. Wir sehen unsere Missionare als Mitarbeiter unserer Gemeinde „im Außendienst“ und unterstützen sie durch Gebet, finanzielle Gaben und Zeichen der Ermutigung.

 

4. Wir geben unserer Gemeinde ein Gesicht, lassen uns leiten vom Heiligen Geist und entwickeln unsere Gemeinde und Kirche entsprechend den biblischen und gesellschaftlichen Herausforderungen weiter.