Mission

Weltweite Mission und Ausbreitung des Evangeliums ist der Auftrag des auferstandenen Jesus Christus an seine Jünger.

 

Er sagte zu seinen Jüngern: " Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker. Tauft sie auf den Namen Gottes, des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie halten alles, was ich Euch befohlen habe." (Matthäusevangelium 28,16-20)

 

Wir sind dankbar, dass auch aus unserer Gemeinde Männer und Frauen weltweit unterwegs sind, um diesen Auftrag zu erfüllen. Sie brauchen unsere Unterstützung durch unser Gebet und durch unser Geld. Sie freuen sich auch, wenn sie immer mal wieder einen Gruß aus ihrer Hematgemeinde hören.

Missionarin bildet Narkosefachkrankenschwestern- und pfleger aus.

Renate Hölle arbeitet als Anästhesiefachschwester im Bach Chrisian Hospital im Norden Pakistans und bildet dort Narkosefachkrankenschwestern und -pfleger aus.

 

Weltweiter Einsatz für Christus

Familie Jürgen und Gisela Gaub arbeiten in der WEC-Zentrale in Eppstein und schreiben:

"Liebe Gemeindeglieder,

jahrelang haben wir aus Japan berichtet. Jetzt sind wir seit einem guten Jahr in der WEC Zentrale in Eppstein. Die Umstellung, vom Leben in einer asiatischen Kultur auf Deutschland, ist uns nicht leicht gefallen. Es sind zwei völlig unterschiedliche Welten. So ist es auch mit unseren Arbeitsbereichen. In Japan stand Gemeinde im Mittelpunkt und unser missionarisches Bemühen, die Menschen in der Stadt Kusatsu und Umgebung mit der guten Nachricht zu erreichen.

In Deutschland sind unsere Schwerpunkte anders geartet. Jürgen ist  Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Mitarbeiter in der Hausverwaltung. Seine Tätigkeit umfasst Kontaktpflege zu Gemeinden. Gisela ist  Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, interkulturelle Begegnung und Integration. Sie ist Ansprechpartnerin für junge Menschen  und hilft in der Schulung und Betreuung von neuen Mitarbeitern im Kurz- und Langzeiteinsatz.

Unsere Familie hat sich im Laufe der letzten Jahre halbiert. Nur noch unser jüngster Sohn, Silas, ist bei uns. Er besucht eine Förderschule in Hofheim. Wir sind dankbar, dass er trotz seiner Behinderung ziemlich selbstständig ist.

Wir danken Euch für Euer bleibendes Interesse an uns und unserem Dienst. Vielen Dank!"

Christusträger

Georg Illi arbeitet bei den Christusträgern in Afghanistan und schreibt:

"Wir sind jetzt nur noch zwei Christusträger-Brüder.  Wir haben hier in Kabul zwei Ambulanzkliniken für die Behandlung von Lepra, Epilepsie und Leishmaniose sowie eine Werkstatt für Schlosserlehrlinge. Ich selber bin für die Kliniken zuständig.

Von ca. 120 deutschen staatlichen Entwicklungshelfern sind seit wenigen Monaten nur noch etwa 20 in Kabul, die anderen wurden aus Sicherheitsgründen abgezogen.

Auch diejenigen, die noch da sind, dürfen kaum mehr aus ihren gesicherten Bereichen heraus. Unsere tägliche Fahrt zur und von der Arbeit mit kurzen Stopps zum Einkaufen ist aber auch schon fast alles, was wir außerhalb unserer Gemäuer noch unternehmen können.

Hoffnung auf Besserung der allgemeinen unsicheren Lage haben unsere afghanischen Freunde kaum noch. Darum verlassen viele das Land und wenden sich dem Traumland Deutschland oder anderen westlichen Ländern zu. Wir fürchten, das gibt für Viele ein böses Erwachen? Das ist auch nicht die Lösung des Problems.

36 Jahre bin ich nun in diesem Land tätig, länger als die Hälfte meines Lebens. Zu Ruit habe ich immer noch ein enges Verhältnis, weil ich hier ja geboren und aufgewachsen bin.

Gerne bleibe ich mit Euch im Gebet verbunden und danke Euch herzlich, die Ihr so treu für uns hier im Gebet und mit Gaben einsteht!"