Aktuelle Meldungen

Konfirmanden in Aktion beim großen Stadtspiel „Konfichamp“

Das traditionelle Konficamp, ein Zeltlager in der Dobelmühle in Aulendorf, musste dieses Jahr leider ausfallen. Das Bezirksjugendwerk veranstaltete für alle Konfirmanden am Samstag, 18. Juli, ein großes Stadtspiel. Beim „Konfichamp“ radelten die Jugendlichen zu Stationen mit praktischen, sportlichen Aufgaben: ein Auto ziehen, einen Traktorreifen bewegen oder den Nagel in den Balken hauen. Per Handy mussten Quizfragen beantwortet werden. Bei der Schlussversammlung vor dem Ruiter Pfarrhaus wurde der Sieger geehrt: die Gruppe aus Kemnat namens „Überflieger".

Diakon Leontopoulos von der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde forderte die jungen Leute auf, mit ihren Fragen und Zweifeln auf erfahrene Christen zuzukommen. Was kann einem jungen Menschen Besseres passieren, als dass er Halt und Orientierung gewinnt durch Jesus Christus? Das Motto des Tages „Believer“, auf einem Plakat am Pfarrhaus zu lesen, lud dazu ein.

"Welcome" im Freien - und Pfarrgartencafé

Beim Welcome-Gottesdienst am 5. Juli berichtete ein Firmeninhaber von den Turbulenzen, in die ihn die Corona-Krise gestürzt hat. Seine Familie gebe ihm Halt und der Glaube an Gott, sagte er. Eine Mitarbeiterin musste sich mit einer überraschend diagnostizierten Krebserkrankung auseinandersetzen. Kurz zuvor begegnete ihr das Jesuswort, das Petrus dazu auffordert auf dem Wasser zu gehen. „Das Wasser trägt“, sagte sie. Die Behandlung ist wunderbar erfolgreich verlaufen.

„Wie kommen wir durch den Sturm?“ Unter diese Überschrift legte Pfarrer Eißler den Bericht von der Sturmfahrt des Paulus aus (Apg 27). Gottes Wort an seine Anvertrauten lautet: „Fasst Mut! Seid unverzagt.“ An Paulus kann man ablesen, dass Gott im größten Sturm trösten, bewahren und retten kann. Für die Musik in dem Gottesdienst sorgten Herr Alexander Illi und Sänger vom Gospelchor.

Nach einer langen Zeit ohne Feste öffnete um 14 Uhr das „Pfarrgartencafé". Eine reich bestückte Kuchentheke und schattige Plätze im Pfarrgarten luden zum Schmausen und Austauschen am Sonntagnachmittag ein. Zum ersten Mal waren die neuen schicken Sonnenschirme vor der Kirche im Einsatz. Im Kasperletheater im Gemeindehaus tauchte - o Schreck! - das Krokodil auf, das sich als überraschend freundlich entpuppte. Am „Postamt“ konnte man Adressen für eine nette Urlaubspost austauschen. Kaffeeduft, Johannisbeerkuchen, freundliche Menschen, eine ermutigende Botschaft - ein gesegneter Sonntag.

Ökumenischer Gottesdienst beim Ruiter Waldheim

Um diesen Gottesdienst am 21. Juni feiern zu können, hatten die beiden Kirchen mit dem Waldheimverein kooperiert, der sich auch um die Bestuhlung und die Sicherheitsmaßnahmen wegen der Coronakrise kümmerte. Wer die Historie des Verhältnisses von evangelischer Kirchengemeinde und Waldheimverein kennt – es war anfangs kein harmonisches! - , muss mit Blick auf das gute Miteinander heute fast schmunzeln…

Und das waren die Zutaten für den schönen Gottesdienst, umsonst und draußen: Sommerwetter, große, Schatten spendende Bäume, Lieder, die auch wieder, weil draußen und mit Abstandsgebot nicht nur vor-, sondern auch mitgesungen wurden; zwei Geistliche – Pfarrer Eißler und Diakon Pavlic - , die durch die Liturgie führten und die frohe Botschaft sagten (Mt 11,25-30; der Heiland ruft: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid!“) Resümee: gemeinsame Gottesdienste gerne wieder so, gerne wieder an diesem Ort!

Übrigens: Der Gottesdienst ist auf dem YouTube-Kanal „Auferstehungskirche Ruit“ zu sehen.

Pfingstmontagsgottesdienst im Rossert

Bei schönstem 1.Juni-Wetter trafen sich Gottesdienstbesucher aus Kemnat und Ruit auf dem Rossert-Gelände. Die Kemnater Posaunen sorgten am Pfingstmontag für schöne Gottesdienstmusik. Pfarrer Ebinger legte eine „unbekannte Pfingstgeschichte“ aus: Jesus tritt als Auferstandener unter seine Jünger und haucht Ihnen den Geist Gottes zu: „Nehmt hin den heiligen Geist.“ (Joh 20,22) Dieser Geist ermutigt Christen, auf andere zuzugehen und Hilfe, Stärkung und Evangelium auszuteilen. Pfarrer Eißler führte durch den Gottesdienst, der eine gute Begegnung der Nachbargemeinden war.

Pfarrstelle Ruit II wird neu besetzt

Ab September wird Frau Pfarrerin Stefanie Stooß das zweite Pfarramt unserer Kirchengemeinde übernehmen. Sie hat bisher als Vikarin in Waldenbuch gearbeitet. Sie wird mit Ihrem Ehemann und ihrem Kind in die Pfarrwohnung einziehen. Allerdings wird sie die Arbeit in der Kirchengemeinde erst nach einer Elternzeit aufnehmen. Wir rufen Frau Stooß ein herzliches „Willkommen“ zu und wünschen ihr ein gutes Ankommen und ein gesegnetes Wirken hier in Ruit.

Himmelfahrt: unter tief blauem Himmel!

„Wir sind mehr geliebt, als wir denken“, sagte Pfarrer Marten Bernick am Himmelfahrtstag (21. Mai 2020). Zum ersten Mal seit den Corona-Einschränkungen gab es wieder einen Freiluftgottesdienst. Die Stadt genehmigte eine Versammlung direkt vor dem Pfarrhaus auf dem Platz in der Grünen Mitte. 100 Personen waren zugelassen, etwa 75 kamen - bei schönstem Mai-Wetter. Die Bläser spielten. Im Gradmannhaus konnten Senioren von der Terrasse aus zuhören. Pfarrer Bernick versieht die Pfarrstelle II in Nellingen. Er legte Johannes 17 aus, das hohepriesterliche Gebet von Jesus. „Dass Jesus für uns betet, berührt mich“, meinte er. Er habe früher mit Himmelfahrt nichts anfangen können. Bis er verstand: Jesus ist vom Himmel her ganz persönlich für uns da…„immer und überall!“ So heißt es in einem Kinderlied, das seine kleine Tochter sehr schätzt. Jemand fragte: „War das jetzt das Fest zum Ende der Corona-Zeit?“ Ein Hauch von Sommerfest lag in der Luft. Wir hoffen, dass das mit dem Ende der Corona-Zeit bald klappt.

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 07.08.20 | Vom Mops und protestantischer Pracht

    Elk-wue.de ist mit Ernst Wahl eine Etappe auf dem Diakonie-Pilgerweg gegangen: von Winnenden nach Beutelsbach. Und hat dabei viel erfahren. Vom Mops, dem Anfang des Oberkirchenrats, von Wilhelmine Canz und der Großheppacher Schwesternschaft und auch von protestantischer Pracht.

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  • 06.08.20 | Sabine Bullinger wird Landesbauernpfarrerin

    Sabine Bullinger (57) wird neue Landesbauernpfarrerin der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Sie tritt damit die Nachfolge von Gabriele Walcher-Quast an, die beim landeskirchlichen Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung (DiMOE) Themen der internationalen Landwirtschaft betreut

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  • 05.08.20 | 75 Jahre Hiroshima: „Nicht nachlassen im Eintreten für Frieden und Gerechtigkeit“

    Am 6. August 1945 warfen die USA die eine Atombombe über Hiroshima ab; es war die erste Atombombe, die jemals in einem Krieg eingesetzt wurde. „Hiroshima/Nagasaki mahnen uns bis heute, nicht nachzulassen im Eintreten für Frieden und Gerechtigkeit“ sagt Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July.

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