Aktuelle Meldungen

Dankeschön für alles Engagement im Krisenjahr!

Für einen Abend im Januar 2021 war der Mitarbeiterempfang mit Abendessen geplant. Leider konnte er aus bekannten Gründen nicht stattfinden. Stattdessen wurden alle Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen von Kirchengemeinde und CVJM zu einem Mitarbeitergottesdienst am 28. Februar eingeladen. Pfarrerin Stooß sprach von "Resilienz", von der Widerstandsfähigkeit und Erneuerungskraft in der Krise, die wir als Christen aus Gottes Wort schöpfen. "Die Freude am HERRN ist eure Stärke", lautet der wichtige Zuspruch in Nehemia 8,10 (auf dem Grundstein der Auferstehungskirche zu lesen). Pfarrer Eißler wies darauf hin, dass 2020 nicht "die große Pause" im Gemeindeleben eingetreten sei, sondern dass "das große Anpacken" von vielen Tüchtigen die Fortsetzung der Gemeindearbeit unter erschwerten Bedingungen möglich gemacht habe. Musiker, Sänger und Techniker trugen dazu bei, dass Gottesdienste per Livestream auf den Weg gebracht werden konnten. Durch den Einsatz von Jugendmitarbeitern konnte die Kinderbibelwoche stattfinden. Mitarbeiterinnen vom Gemeindedienst hielten durch Geburtagskarten und Telefonate Kontakt zu vielen, die seit Monaten sehr zurückgezogen leben. Zu einer bewussten Vernetzung untereinander rief die zweite Kirchengemeinderatsvorsitzende Dorothee Weber auf. Das große Dankeschön an alle Mitarbeiter brachte Kirchengemeinderätin Simone Bühler durch eine Grußkarte mit der Jahreslosung samt Schoko-Kugel zum Ausdruck.

Jesus Christus hat mein Leben verändert

Herr Yassir Eric ist ein Mensch mit einem aufmerksamen, ausdauernden Blick. Es ist gleichzeitig ein sehr freundlicher Blick. Da will jemand gut wahrnehmen, mit wem er es zu tun hat. "Wir nehmen den andern gar nicht richtig wahr", sagt der Prediger mit der tief dunklen Gesichtsfarbe bei der Auslegung der Geschichte vom blinden Bartimäus. Es geht darum, innere Blindheit für den Mitmenschen zu überwinden. Und innere Blindheit für den Sohn Gottes, der unter uns Menschen getreten ist, um alles zum Guten zu wenden. Das Leben des streng islamisch erzogenen Yassir Eric hat er gründlich verändert. "Hass gelernt - Liebe erfahren", lautet der Titel seiner packenden Autobiographie. Dass Gottes Wesen Liebe ist, lernt man nicht im Islam, sondern in der Bibel, erklärt der Mann aus dem Sudan, der mit einer Frau aus dem Schwäbischen verheiratet ist. Eindringlich hat er an drei Abenden in Kemnat, Ruit und Scharnhausen (28. bis 30. Januar 2021) dazu eingeladen, bloß religiöse Tradition hinter sich zu lassen und die Beziehung zu Gott zu entdecken - eine neue Dimension von Leben. Die Referate wurden von Moderatoren und Musikteams der drei Kirchengemeinden umrahmt. Man kann sie auf unserem Youtube-Kanal anschauen. Die Veranstalter von ProOfi (dazu gehören auch der Christusbund Ruit, die Parkhaus-Gemeinde und die freie Gemeinde Prisma) freuen sich über viele Interessenten.

Eine verfinsterte Welt und die Morgensonne Christus

Am Erscheinungsfest hielt Pastor Manfred Müller aus Wetzlar die Predigt. Er leitet die Hilfsaktion Märtyrerkirche. Diese Hilfsorganisation steht verfolgten Christen in aller Welt bei. Nach einer Schätzung sind global 200 Mio Menschen von Repressionen gegen Jesusgläubige betroffen. Hilfsaktion Märtyrerkirche hilft ganz praktisch mit Lebensmitteln, Medikamenten oder Geldern für den Wiederaufbau von Hütten oder Schulen. Sie unterstützt Kirchen, damit sie öffentlich oder im Geheimen wieder Gottesdienste feiern und das Gemeindeleben pflegen können. Von den verfolgten Christen könne man lernen, unter größtem Druck Trost und Hoffnung aus dem Glauben zu schöpfen, sagte Müller. Er legte Johannes 21 aus, die Begegnung des auferstandenen Herrn mit seinen Jüngern am See Genezareth. Was ist das für ein Gott, der für seine Leute das Frühstück vorbereitet? Es ist der Gott, der uns eine zweite Chance gibt und unser Leben verändert. Das helle Licht dieser Botschaft haben die Jünger in alle Welt hinausgetragen. Die Morgensonne Christus leuchtet - gerade in den Finsternissen unserer Zeit.

Wunderbarer Weihnachtschor!

Zum zweiten Mal gestaltete der Liedermacher Gerhard Schnitter in Ruit einen Sing-Gottesdienst (Sonntag, 27. Dezember 2020). Weil dieses Mal die Gemeinde leider nur zuhören durfte, begleiteten Mitglieder des Chors „Time to sing“ den bekannten Musiker. Alte und neue Weihnachtslieder trugen jeweils fünf Sänger vor - mehrstimmig, fein abgestimmt, ausdrucksstark. Gerhard Schnitter spielte den Klavierpart. Er führte auch als Moderator durchs Programm. Das Beste an Weihnachten sei, was danach kommt, meinte er: nämlich die Aufrichtung des Reiches Gottes und die Hoffnung der Gemeinde auf eine herrliche Zukunft. Schnitter präsentierte dazu das Lied „Freut euch! Der Herr ist nah!“ von Charles Wesley aus dem 18. Jhdt. „Tochter Zion“ erklang in einem von ihm geschriebenen Satz auf neue Weise. Auf die Jahreslosung 2021 bezieht sich sein neu komponiertes Lied „Gott ist barmherzig". Wer es hören will, kann die Gottesdienstaufzeichnung im Youtube-Kanal anschauen. Im Pfarramt sind auch die Noten zu dem neuen Lied zu erhalten.

Schlimme Zeit – Zeit für Jesus, den guten Hirten

Am Heiligen Abend, 24. Dezember 2020, führten Kindergottesdienst-Kinder die Weihnachtsgeschichte auf. Ein großer Chor war in dem speziellen Jahr nicht möglich, ebenso wenig eine große Schauspieler-Truppe. Doch die kleine Kinderschar löste die Aufgabe bravourös: Maria, Josef, Engel, Hirten, Soldat, Gastwirt und Sterndeuter – alles war dabei, zum Teil durch Fotos dargestellt. Zwei Konfirmandinnen sprachen den Text einer Rahmenerzählung. Ein Musikteam sorgte durch Weihnachtslieder für die richtige Stimmung und den angemessenen Dank an Gott. „Euch ist heute der Heiland geboren“, sangen die Engel. Pfarrer Eißler ging der Frage nach, was das ist: ein Heiland? Jesus gibt selbst die Antwort, die jedes Kind verstehen kann. Er ist der gute Hirte. Er bringt Verlorene nachhause. Er erlöst Verschuldete. Er nimmt Verängstigten die Angst. Was bräuchten wir dringender als ihn – in unserer heutigen Zeit?

Gemeinsam Advent feiern

So mancher erinnert sich an die Aktion „Lebendiger Adventskalender“. Man traf sich jeden Abend im Advent an einem anderen Haus. Das ist im Jahr 2020 leider nicht möglich. Einige Mitarbeiter kamen auf die gute Idee, die Aktion in die Kirche zu verlegen. So entstand eine Reihe von neun Kurzgottesdiensten. Verschiedene Gemeindeglieder und Gruppen gestalten ein abwechslungsreiches Programm. Mit Gitarre, Piano und Posaune wird musiziert. Es erklingen schöne Adventslieder und Taizélieder. Geschichten und Auslegungen beleuchten die Adventsbotschaft: „Bereitet dem HERRN den Weg. Denn siehe, der Herr kommt gewaltig.“ Die Abende sind erstaunlich gut besucht.

 

Rückblick (21. Dezember)

Acht Adventsandachten waren es,  zu denen in diesem besonderen Jahr 2020 in der Gemeinde eingeladen wurde,  verantwortet wurden sie von verschiedenen Teams oder Kleingruppen, etwa Hauskreisen und Musikfreunden.  Begegnung untereinander in einer Zeit, die Begegnung erschwert.
Und Begegnung mit biblischen Gestalten wie Simeon und Hanna, denen in der Andacht Stimme gegeben wird und die als Ich-Erzähler von ihrer Erwartung des Retters berichten und die ein Zeugnis ablegen für das ganz Neue, das in die Welt gekommen ist.  Dazu auch ein Bild vom greisen Simeon, dessen Augen vielleicht trübe geworden sind, die aber, weil sie nicht am Vordergründigen hängen bleiben, doch klar sehen.  Diese Betrachtung hilft den bis zu 60 Besuchern des Abends, sich wieder neu auf den Advent einzulassen.  Spätestens aber bei der Bitte, zügig nach dem Segen die Kirche zu verlassen – eine Bitte, die vorzutragen der Sprecherin erkennbar nicht leicht fällt -  sind alle wieder in der Gegenwart angekommen…

 

 

Vorsicht, Nikolaus!

Im Jugendgottesdienst am 6. Dezember tauchte der Nikolaus auf. Er hatte so richtig schön gereimte Verse zu bieten. Und dann wagte er es, die Konfirmanden abzufragen! Zum Glück brachten sie die zehn Gebote auf die Reihe. Dafür hinterließ der geheimnisvolle Bartträger einen Sack mit frischen Mandarinen und Rittersport-Schokolade. Die Jugendband sorgte ziemlich professionell für Worship-Musik. In einem Video erzählte der junge Mann Philipp Mickenbecker von seiner Krebserkrankung und der erstaunlichen Zuversicht, die Gott ihm gibt. In seiner Predigt unterstrich Matthias Häcker, dass Gott Wunder tut - aber nicht immer so, wie wir sie uns wünschen. Durch Jesus Christus gewinnen wir - und so lautete der Titel des Jugo: „Bewahrtes Leben - heute und in Ewigkeit“.

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 04.03.21 | Studientag zu Online-Abendmahl

    Die Landessynode hat sich am 20. Februar mit vielen Fragen rund um die Feier des Abendmahls im Rahmen digitaler Gottesdienste beschäftigt. Dabei wurde das Thema von allen theologisch und seelsorgerlich wichtigen Seiten in Referaten und Arbeitsgruppen beleuchtet.

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  • 03.03.21 | Demokratie-Aktion für junge Leute

    Kirchliche Kinder- und Jugendgruppen sind eingeladen, sich mit eigenen Projekten an der Aktion „Demokratie bewegt – werde aktiv für ein faires Miteinander“ von Landeskirche, EJW und ptz zu beteiligen. Kleiner Anreiz: Jede teilnehmende Gruppe erhält 100 Euro für die Gruppenkasse.

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  • 03.03.21 | Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu

    Am 5. März findet der Weltgebetstag statt, den Frauen aus Vanuatu unter dem Motto „Worauf bauen wir?“ vorbereitet haben. Hier erzählt die Journalistin Katja Buck erzählt von ihrer Reise in den pazifischen Inselstaat. In unserer Landeskirche gibt es viele Aktionen zum Mitmachen.

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