Schwungvoller Männergesang aus der Ukraine

Ganz besondere Gäste gab es im Welcome-Gottesdienst am 13. Oktober: fünf Sänger aus Kiew. Es handelte sich nicht etwa um Berufssänger, sondern um Gemeindeglieder und Mitarbeiter des Missionswerkes „Licht im Osten“. Schwungvolle, eindrückliche Melodien zauberten die kräftigen Männerstimmen mehrstimmig in den Gemeindehaussaal, am Flügel virtuos begleitet von einer vorzüglichen Klavierspielerin. Der Leiter der Missionsarbeit Herr Pawel Davidjuk berichtete davon, wie er Lebensmittel in eine Stadt an der Kriegsfront im Osten transportierte. Die Menschen dort leben in ständiger Angst vor einschlagenden Granaten und lauernden Scharfschützen. Die Notleidenden fragten nicht nur nach Brot, sondern auch nach dem Trost Gottes und den mitgebrachten Bibeln. Durch 45.000 Zeitschriften, die pro Jahr in der Ukraine versendet werden, kommen Ermutigung und Hoffnung durch die gute Nachricht von Jesus Christus bei vielen interessierten Lesern an. Pastor Waldemar Zorn aus Korntal unterstrich in seiner Predigt, dass Gott den schlichten Dienst der Christen benützt, um viel Gutes auszurichten und verletzte Herzen zu heilen. Gerne nutzten manche der über 200 Besucher die sonnige Gemeindehausterasse für ein nettes Gespräch beim Kirchenkaffee.

Im Oktober startet die Rasselbande im evangelischen Gemeindehaus, unsere neue Krabbelgruppe für Mamas oder auch Papas mit Kleinkindern. Jeden Freitag ab 9:30 Uhr gibt es Lieder, Fingerspiele, Spielangebote, Bastelideen und eine Mini-Geschichte für die Kleinsten. Außerdem soll viel Raum sein, um sich auszutauschen und mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen.  Nach einer Vesperzeit und einer Freispielphase endet die Krabbelgruppe Rasselbande gegen 11 Uhr

Zum ersten Mal trifft sich die Rasselbande am 11. Oktober 2019. Das Angebot ist altersgemischt und unabhängig vom Geburtsjahr Ihres Kindes. Auch Geschwisterkinder sind willkommen.

Nähere Infos gibt es bei Diakonin Andrea Eißler

Tel. 9975150 - 22

Mail: diakonindontospamme@gowaway.ruit-evangelisch.de

 

Erntedankfest am 29. September 2019

Was für ein gutes Land voller Milch und Honig und Äpfel!

 

So lautete die Überschrift des Erntedankfestes. Es wurde am 29. September 2019 ausnahmsweise in der katholischen Kirche St. Monika gefeiert. Freundlich und gastfrei stellte uns Pfarrer Alender und sein Kirchengemeinderat den Kirchenraum zur Verfügung. Dafür ein herzliches Dankeschön! 

Die Kinder beider Kindergärten zogen feierlich mit Erntekörbchen ein. Die Körbchen ergänzten den farbenfrohen Erntedankaltar. Die Bilder und die Lieder der Kinder stellten vor Augen, wie reich wir auch in unserem Land jedes Jahr beschenkt werden! „Wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat“ (5.Mose 8,10). Pfarrer Eißler legte in seiner Predigt diese Anweisung zum Danken aus: „Vergiss nicht, zu gedenken - zu danken - zu dienen!“ Manche Lieder begleitete die Gitarren-Lerngruppe unter Leitung von Herrn Klaus Elwert. Zu den Dankchorälen musizierte  Frau Ludmila Frank an der Orgel. 

Beim großen Gemeindemittagessen konnten wir einmal mehr schmecken und sehen, wie freundlich der HERR ist. Und wie hervorragend das Küchenteam um Chefkoch Christian Dirrigl kocht und serviert. Es war ein Genuss. Wir sagen all denen ein herzliches Dankeschön, die sich an jenem Sonntag so einsetzt haben!

So viele junge Gesichter im Gottesdienst!

Für 23 Konfirmanden, 16 Jungs und 7 Mädchen, hat Anfang Juni der Konfirmandenunterricht begonnen. Beim Gottesdienst im Gemeindehaus am Sonntag, 15. September, wurden sie vorgestellt. Pfr. Eißler bat die zahlreichen Besucher um Aufmerksamkeit für die prächtigen jungen Menschen, insbesondere um Fürbitte für ihren Lebensweg, Schulweg und Glaubensweg.

Fürbitte ist auch gefragt im Blick auf knapp 20 Jugendliche, die den Trainee-Kurs absolvieren. Sie haben die Konfirmation bereits hinter sich. In dem Kurs vermittelt ihnen Jugendreferent Matthias Häcker das Rüstzeug, um selbst in der Jugendarbeit aktiv zu werden. Es geht um Glaubensinhalte, um pädagogisches Wissen und rechtliche Fragen. Die Trainee-Teilnehmer stellten sich im Gottesdienst kurz vor.

Auch eine ganze Gruppe von Jugendmitarbeitern trat im großen Saal nach vorne. Sie sorgen dafür, dass Woche für Woche in Jungscharen und Jugendgruppe ein ansprechendes Programm läuft. CVJM-Vorsitzender Andreas Weber dankte den jungen Leuten für ihr Engagement. Er warb bei den Eltern dafür, Kindern die Teilnahme an den wertvollen CVJM-Angeboten zu ermöglichen.

Die Band Celebrate begleitete etliche neue Lieder. Pfr. Eißler stellte in seiner Predigt den Wunsch von Jesus, dem Sohn Gottes, heraus, Menschen für eine enge Vertrauensbeziehung zu ihm zu gewinnen. So entsteht die neue Gottesfamilie. Die sonnige Gemeindehaus-Terrasse war ein guter Platz für den anschließenden Kirchenkaffee - Gelegenheit zur Begegnung.

CVJM- Freizeit in der „AllgäuWeite“ 31.8. – 7.9.2019

„Weite“ gab es in der letzten Ferienwoche Anfang September in vielerlei Hinsicht:

Das wunderschön gelegene Gästehaus in Sulzberg nahe Kempten gab nicht nur herrliche Weitblicke auf den Rottachsee und die nahegelegenen ersten Gipfel der Allgäuer Alpen.

Auch die Gruppe von 95 Teilnehmern im Alter von 0 bis 82 Jahren erlebte eine gute Gemeinschaft über die gewohnten Altersgruppen hinweg. Sei es bei verschiedenen Wander-, Freizeit- oder Sportangeboten oder aber bei einer täglich wechselnden bunt gemischten Tischgemeinschaft.

Auch geistlich konnten wir unseren Horizont erweitern: während Armin Hartmann für die Erwachsenen neue Einblicke in das Buch Exodus gab, hörten die Kinder in unterschiedlichen Altersgruppen die Geschichte von Mose, bastelten und spielten dazu.

Eine rundum bereichernde Woche mit vielen Begegnungen und Eindrücken über den gewohnten Tellerrand hinaus, aber dennoch genügend Zeit für persönlichen Raum und Erholung.

Gerne denken wir im wiedergekehrten Alltag an die Weite des Allgäus zurück.

 

 

"Total verwandelt" Welcome-Gottesdienst mit Pfarrgartenfest

Willkommen im Ruiter Pfarrgarten

Die Turmfalkenfamilie oben im Turm der Auferstehungskirche wurde etwas unruhig: Ein fröhliches Fest mit Welcome- Gottesdienst und unterhaltsamen Aktivitäten lockten am Sonntag 7.Juli viele Gemeindemitglieder in den Pfarrgarten und der sich anschließenden „grünen Mitte“ von Ruit. Das schon fast traditionelle Pfarrgartenfest begann mit einem Welcome-Gottesdienst, den Pfarrer Tobias Eißler unter das Thema „Total verwandelt“(Predigttext 1.Tim.1,12-17) gestellt hatte. Vertrauen – Erbarmen-Barmherzigkeit sind die Fixpunkte einer „Verwandlung“ auf dem Weg zum Glauben und Bekenntnis zu Jesus. Der Gospelchor „Rhythm & Praise“ hatte harmonische Lieder ausgesucht, die zum Mitsingen der Gemeinde anregten. Bevor am Nachmittag für viele Familien das Highlight der ganzen Veranstaltung, nämlich die Aufführung des Kindermusicals „Der barmherzige Samariter“ in der Auferstehungskirche statt fand, konnten sich die Festbesucher bei trockenem Sommerwetter mit Klängen vom Musikverein Ruit und Speisen verwöhnen lassen. Auch der Buchladen im Kellergeschoß erfreute sich eines Zuspruchs. Der Kinderchor „Regenbogen“ unter der Leitung von Karin Sachs und Andrea Eißler verzauberte dann am Nachmittag die gut gefüllte Auferstehungskirche mit modernen Musical - Rhythmen. Die Besucher waren sich einig:

Ein gelungenes Fest ! Der Reinerlös ist für die Renovierung der Kirche bestimmt.

Ein ganz großes Dankeschön an alle, die durch ihr Mitwirken im Gottesdienst, durch ihr Mitspielen beim Platzkonzert und beim Musical und durch ihr Mitarbeiten bei der Bewirtung und beim Programm und auch durch Kuchenspenden zum Gelingen beigetragen haben!

Vier Taufkinder am Eichenbrunnen

Der Eichenbrunnen-Gottesdienst fand am Sonntag, den 30. Juni, bei idealem Wetter statt. Pfarrerin Beer taufte vier Kinder. „Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser!“ So ruft nicht nur der orientalische Wasserverkäufer. Sondern so ruft Gott, der uns in seine Nähe einlädt. Der Posaunenchor begleitete die Lieder „Gottes Liebe ist so wunderbar“ oder „Komm, sag es allen weiter.“ 180 Besucher erlebten den schönen Sommer-Gottesdienst mit.

 

 

 

„40 … und kein bisschen weise?“ Welcome-Gottesdienst am 12. Mai 2019

„40 … und kein bisschen weise?“

Mit 40 Jahren wird der Schwabe gescheit, heißt es. Bei Frauen sei das nicht so, denn sie seien immer schon gescheit, sagt die Volksweisheit. Im Welcome-Gottesdienst wurde das gleich zu Beginn durch ein Quiz getestet. Zwei Freiwillige, männlich, älter als 40, stellten sich drei Fragen zur schwäbischen Welt, z.B. "Wann wurde die Kehrwoche eingeführt?" Tatsächlich hat Graf Eberhard im Bart schon 1492 verordnet, der Mist müsse jede Woche einmal aus Stuttgart hinausgefahren werden. Schon damals wurde diese große schwäbische Tradition entwickelt.

Menschliches Wissen und menschliche Klugheit haben ihre Grenzen. Daran erinnert die Bibel an vielen Stellen. Das Sprüchebuch weist auf Gottes Weisheit hin, die nötig ist, um sinnvoll zu leben. Interessanterweise wird  Gottes Weisheit wie eine Person vorgestellt, die schon vor aller Schöpfung bei ihm zu finden ist. Der Kolosserbrief überrascht mit der Aussage, dass diese Weisheit niemand anderes ist als Jesus: „In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.“ Durch den Christusglauben kommt etwas in unser Leben, das uns orientiert, warnt, leitet, erzieht und hilft. Das stellte Pfr. Eißler in seiner Predigt über Sprüche 8,22-36 dar.

Das Musikteam bestand dieses Mal aus Familie Eißler mit Verstärkung einer jungen Mitarbeiterin. Ein Video zeigte den Pantomimen Carlos Martinez mit seiner köstlichen Darstellung des Schöpfungswerkes. Die Schriftlesung wurde an einer Tafel durch selbstgemalte Bilder und Zeichnungen anschaulich gemacht. Alle Mütter und Frauen wurden am Ende mit einer Rose beschenkt. Beim anschließenden Kirchenkaffee konnten sich die Besucher begegnen und austauschen.

Der nächste Welcome-Gottesdienst wird am 7. Juli stattfinden.

Wow - was für ein Abend - MyNightOut am 10.5.2019!

Ab 19 Uhr füllt sich das verwandelte Gemeindehaus mit jungen Frauen, mit vielen Stimmen und mit guter Stimmung. Bei einem Glas Bowle - gezaubert von dem genialen Team unseres Bistros - kann man super ankommen und anknüpfen, Freundinnen entdecken und sich bekannt machen. Ein ausgelassener Abend wird es, den alle total genießen. Zu Beginn erzählt Andrea Eißler vom Stresspegeltraining einer Familienmama, vom Ballast überzogener Erwartungen und Sorgen. Sie entfaltet, was helfen kann, gelassen zu leben: Ballast loslassen und an Gott festhalten, der keinen fallenlässt. Loslassen, das können die Besucherinnen immer wieder an diesem Abend. Sie lassen die Angst vor zu viel Kalorien fahren und greifen im Bistro zu, wo der Schokobrunnen plätschert und neben vielen guten, selbstgemachten Dingen die wunderbaren Donuts der Bäckerei Raff locken. Viele Frauen lassen sich in der Entspannungsoase massieren. Sie lassen sich ermutigen mit Styling- und Schminktipps von Visagistin Melanie Besler. An den DIY Tischen herrscht reger Betrieb. Wunderschöne Blumengehänge entstehen und manche Frau macht die Erfahrung, dass Handlettering entspannt. Viele Postkarten werden mit der Hand geschrieben und immer einmal wieder nimmt jemand Platz in einer der Hängematten, die ans Thema erinnern, oder vertieft das ganz für sich im liebevoll gestalteten Raum der Stille: Bleib gelassen, Gott verlässt dich nicht.

Diesen grandiosen Abend mit seinen vielen Details und Überraschungen kann man nicht beschreiben, man muss ihn erleben.Also lass dir die nächste MyNightOut nicht entgehen!

Ihr findet uns unter @mynightoutruit

Der unkluge Verwalter und 25 nette Konfi-3-Kinder

Im Abschlussgottesdienst des Konfi-3-Kurses am 24. März 2019 spielten die Grundschulkinder sehr gut verständlich und eindrücklich die Geschichte von dem Verwalter vor, dem sein König 100 Millionen Euro Schulden erließ. Als der schuldbefreite Mensch seinen Kollegen erwischte, der ihm läppische 100 Euro schuldete, ging er äußerst unbarmherzig mit ihm um und ließ ihn sogar ins Gefängnis werfen. Als dies dem König zu Ohren kam, hob er den Schulderlass für seinen Verwalter wieder auf und lieferte ihn der Last der Millionen-Schuld in vollem Umfang aus. Mit diesem Gleichnis erläutert Jesus den bekannten Satz im Vaterunser: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.“

Die 25 netten, jungen Teilnehmer am Konfi-3-Kurs traten gemeinsam mit den tüchtigen Müttern, die sie unterrichtet haben, auch als Chor in Aktion. Zum ersten Mal reihten sich die Kinder in die große Runde am Abendmahlstisch ein, an dem das Brot und der kleine Kelch die unermesslich wertvolle Vergebung von Jesus Christus zusichern. 

Beim anschließenden Gemeinde-Mittagessen genossen die Besucher feine Rouladen, zubereitet und serviert von einem großen Küchen- und Serviceteam um den Chefkoch Christian Dirrigl.

 

 

Liedermatinee in Auferstehungskirche am 31. März

Das Beste, was man mit Liedern machen kann, ist – sie zu singen. In der Liedermatinee am letzten Sonntag im März tat das die Gemeinde, mit Unterstützung wahlweise des Kirchenchors, des Posaunenchors und der Band „Celebrate“ – und auch schon mal gemeinsam von Bläsern und Band, eine selten gehörte Kombi; der Eindruck: es geht gut! So wurde das neue Liederbuch gleichzeitig vorgestellt und eingeübt. Das Buch vereint Bekanntes und weniger Bekanntes, Feiert-Jesus-Lieder und liturgische Gesänge, alte, vertraute Melodien und neue, moderne, fast schon fetzige. Ganz so, wie es die Bischöfe im Grußwort wohlgesetzt formulieren: „Die Bandbreite der Lieder eröffnet eine vielfältige theologische und musikalische Sprache des Glaubens für unsere Zeit.“ Bischöfe? Ja, denn herausgegeben wird das kleine Liederbuch von der Württembergischen Landeskirche, der Kirche der Pfalz und von elsässisch-lothringischen Gemeinden. Der Wunsch von Bezirkskantor Sven-Oliver Rechner ging an diesem Vormittag ganz gewiss in Erfüllung: „Sie haben hoffentlich einen Eindruck gewonnen, dass es sich lohnt“.

 

"Together" Benefizkonzert mit Rhythm&Praise am 16. März 2019

Together" stand breit auf den Einladungen zum Konzert mit Rhythm&Praise am 16. März 2019. Und dies bewahrheitete sich gleich in dreifacher Form:Zum einen harmonierten die 40 Sängerinnen und Sänger unter der bewährten Leitung von Alexander Illi erfrischend und mitreißend, begleitet von Karin Sachs und befreundeter Band. Zum anderen konnte man dank einer vollen Auferstehungs-Kirche in Ruit 1000,00 Euro für das Hippotherapiezentrum in Scharnhausen  ersingen. Zu guter Letzt stellten die Lieder und ihre Texte klar, mit wem zusammen wir gut, hoffnungsvoll und getröstet durchs Leben gehen können. Dies wurde unter anderem durch das aufgepoppte "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt" und dem darauffolgenden "großen Halleluja" des guten alten  G. F. Händel überaus deutlich. Mit stehenden Ovationen und zwei Zugaben wurde der Chor "Rythm and Praise" verabschiedet. 

Tischtennis, Stockbrot und der Weg zum ewigen Leben

Die Konfirmandenfreizeit fand vom 15. bis 17. Februar 2019 im „Geiststeinhöfle“ statt, einem Freizeithaus im Welzheimer Wald. Ein motiviertes Mitarbeiterteam kümmerte sich 48 Stunden lang um zwölf wertvolle Jugendliche (leider waren zwei aus der Gruppe erkrankt). Die Konfirmanden ließen sich ansprechen und begeistern. An einer improvisierten Tischtennisplatte spielten sie in jeder freien Minute Rundlauf. Action bei Hausspielen, das Nachtgeländespiel, Wasserball im Schorndorfer Hallenbad, Fackelwanderung und Stockbrot bei hellem Mondschein auf der Waldwiese: ein Höhepunkt jagte den andern. Wir schlugen die Bibel auf und schauten uns ganz genau an, wie es dazu kam, dass ein reicher Mann im Warteraum auf die Hölle landete, ein armer Kerl dagegen, der vor seiner Haustür gelegen hatte, im Warteraum auf den Himmel. Jesus möchte uns einen guten Weg durchs Leben führen und den Weg zum ewigen Leben zeigen. Die Konfirmanden sind dem Evangelium ein Stück näher gekommen, um das es an der Konfirmation geht.

Pfr. T.Eißler

Slowenisches Festmahl am 08.02.2019

Das Weltgebetstagsteam Ruit-Parksiedlung lud ein zu einem Festmahl über das diesjährige Weltgebetstagsland Slowenien und fast 100 Gäste ließen sich einladen.

Ein engagiertes Küchenteam servierte slowenische Köstlichkeiten in drei Gängen. Dazu gab es Musik vom WGT-Musikteam, Lieder von slowenischen Freunden, die in der Landestracht gekommen waren, und Bilder und Informationen rund um das landschaftlich reizvolle Slowenien, aber auch Informationen über Familien, die unsere Unterstützung brauchen. „Es ist noch Platz“ – so lautet das Motto des Weltgebetstags, das Mitarbeiterinnen entfalteten. Das Motto bezieht sich auf das Gleichnis vom großen Gastmahl, das Jesus selbst erzählt. Gott ist der Gastgeber. Er lädt ein an seinen Tisch. Viele der Geladenen schlagen seine Einladung aus. Deshalb geht er an die Hecken und Zäune und lässt Krüppel, Lahme und Blinde einladen. Sein Haus muss voll werden.

Ins Ruiter Gemeindehaus ließen sich viele einladen. Aus vielen Orten in Ostfildern kamen sie, aus katholischen und evangelischen Kirchengemeinden und feierten ein gelungenes Fest.

Ganz schön stark!

 

Die Waldheimhalle in Ostfildern-Ruit war am Donnerstagnachmittag, den 7. Februar 2019, mit 400 Besuchern bis zum Rand gefüllt. Viele Grundschulkinder und ihre Eltern fieberten dem Start der sogenannten Familien-Mitmach-Musik-Show entgegen. Die Marke Daniel Kallauch ist vielen bekannt: ein humorvoller Typ, der gute Stimmung mitbringt, witzige Ideen, eingängige Lieder und vor allem - seinen Spaßvogel Willibald, eine Handpuppe. Gleich das erste Lied, vom Keyboarder Wolfgang Zerbin begleitet, nahm das große Publikum mit hinein in den typischen Schwung der Kallauch-Kinderlieder. Der Kinderchor Regenbogen aus Ruit durfte bei zwei Songs auftreten und mitwirken. Während der Willibald-Geschichte, die sich als roter Faden durch das Programm zog, nahmen die Kinder Anteil an der Enttäuschung des Spaßvogels, der die Hauptrolle im Musical „Biene Maja“ verpasst. Schließlich überwindet er sich dazu, mit Selbstbewusstsein und Begeisterung eine Nebenrolle zu übernehmen.

Daniel Kallauch, dem studierten Theologen, geht es nicht einfach um Unterhaltung, sondern um die Vermittlung von Botschaften, die Kinder und Familien stark machen. Deshalb auch ein extra Lied für die Väter: „Papa, Papa, Supermann, seht euch nur den Papa an.“ Selbstverständlich wurde ebenso den Müttern größte Wertschätzung zugesungen: „Mama, du bist mein Glück.“ Behutsam führt der Kinderfreund Kallauch an den Gott heran, der das Leben, die Liebe und den Segen schenkt. Beim Schlusslied „Gott gibt gerne auf mich acht, das hat er immer schon gemacht“, wurde mit Handy-Taschenlampen geschunkelt.

 

Wie der Glaube ins Familienleben hineinkommt, wird in dem Buch „Wenn Familien beten“ praktisch vorgeführt, das der Künstler gemeinsam mit seiner Frau Anke geschrieben hat (Verlag Volltreffer Vertrieb, 15,95 Euro, mit CD). Alle jungen Besucher bekamen zum Abschied ein Kallauch-Poster geschenkt. Darauf werden sie informiert über Jungscharen und Kindergruppen, zu denen die veranstaltenden Gemeinden einladen. Ein Mitarbeiterteam aus den Kirchengemeinden Ruit, Kemnat, Scharnhausen und dem württembergischen Christusbund Ruit, Parkhaus und der freien Gemeinde Prisma sorgten für einen reibungslosen Ablauf, einschließlich einer kleinen Bewirtung am Ende der Veranstaltung. Fazit: Hoffentlich kommt er mal wieder, der Willibald - mit seinem famosen Daniel und dem professionellen, freundlichen Team. Das wäre ganz schön stark.

 

 

Informations- und Gesprächsveranstaltung in der Auferstehungskirche am 31. Januar 2019

Seit Wochen wird von den evangelischen Gemeindemitgliedern in Ruit ein

Thema diskutiert: Sollen die Standorte von Kanzel und Taufbecken in der Auferstehungskirche getauscht werden? Für die Kirchenbesucher würde sich dann der Blick während der Predigt künftig nach rechts vom Altar wenden. Bei der teilweise recht heftigen Diskussion ging es um Sinn, Zweck und Kosten des Vorhabens. Der Kirchengemeinderat hatte sich bei seiner notwendigen Beratung darauf verständigt, vor einer förmlichen Beschlussfassung und Entscheidung durch seine Mitglieder den geplanten baulichen Eingriff in den Kirchenraum zunächst in einer öffentlichen Informations- und Gesprächsveranstaltung mit den interessierten Gemeindebürgern zu erörtern. In Anwesenheit aller  planerisch Beteiligten fand die Aussprache am 31. Januar vor Ort – also in der Auferstehungskirche statt.

Die rund 100 Anwesenden wurden von Pfr. Eißler begrüßt. Er erklärte, dass die Hauptsache in der Kirche die gute Nachricht von Jesus Christus nach der Bibel, dem Wort Gottes, ist. Alles andere seien im Vergleich dazu zweitrangige Fragen, die mit einer gewissen Gelassenheit bedacht werden sollten. Der Vorsitzende des Bauausschusses, Klaus-Michael Krell, und Architekt Florian Heim vom beauftragten Stuttgarter Architekturbüro Heim/Blaschke informierten über die anstehenden, umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten. Von der bereits beschlossenen Erneuerung der Innenbeleuchtung bis zu  Reparaturen an Heizung und Elektrik reichen die notwendigsten Maßnahmen, die in den nächsten Jahren ergriffen und finanziell gestemmt werden müssen.

Der von Architektenseite eingebrachte Vorschlag für einen Kanzeltausch soll das Problem lösen, dass die Kanzel vor der hellen Rückwand in ungünstigem Gegenlicht erscheint. Der Kunstbeauftragte der Landeskirche Herr Auer hat den Vorschlag geprüft und regt eine künstlerische Neugestaltung der Kanzel am neuem Standort an. Eine erste Kostenschätzung beläuft sich auf 15.000 € für diese Maßnahme (ohne neue Kanzel).

Anhand der aufgestellten Planungsunterlagen wurden anschließend pro und contra des Kanzel-tausches diskutiert. Die Befürworter hoben neben der Lösung der Lichtverhältnisse hervor, dass mit der Umstellung mehr Platz für Chor, Musik und andere Ereignisse um den Alter herum geschaffen werde. Es frage sich auch, ob nach 60 Jahren nicht die Zeit gekommen sei, behutsam eine Neugestaltung des Altarraums vorzunehmen.

Die mehrheitlichen Kritiker verwiesen neben den Kosten darauf, dass man bislang mit der Ausleuchtung der Kanzel kein Problem gehabt habe („hören ist wichtiger als sehen“) und eine Versetzung des Taufsteines den Standort des adventlichen Weihnachtsbaumes am Altar infrage stelle. Auch sei vom Architekten der Kirche, Dr. Walter Ruff, bei der asymmetrischen Gestaltung des Innenraumes dem jetzigen Kanzelstandort ein deutlich höheres „Raumvolumen“ zugewiesen worden.

Pfarrer Tobias Eißler bedankte sich am Ende der zweistündigen Veranstaltung für die engagierte und sachliche Diskussion, die Ausdruck einer lebendigen Kirchengemeinde sei. Der Kirchengemeinderat, dessen Mitglieder anwesend waren, werde unter Einbeziehung der vorgebrachten Erwägungen voraussichtlich im Februar  seine Entscheidung treffen - damit die Kirche auch weiterhin ein einladendes „Wohnzimmer der Gemeinde“ sei.

Christian Schurig

Wir sind Kirche!

Wir sind Kirche. Das lässt sich für die Auferstehungsgemeinde mit großer Berechtigung sagen. Beim Mitarbeiterempfang am 13. Januar im Anschluss an den Gottesdienst wurde dafür allen Aktiven ein großes „Dankeschön“ ausgesprochen: aktiv vor oder hinter den Kulissen, aktiv im Kleinen oder Großen, dauerhaft oder punktuell. Bei der Ansprache von Pfarrerin Lörcher wurde das  Wörtchen „Danke“ durchbuchstabiert:
D wie Durchhaltevermögen, aber auch wie Durcheinander, denn bei aller Planung lasse sich auch das nicht immer vermeiden.

A wie Aufrichtigkeit und Anteilnahme bei persönlicher Begegnung, aber auch wie Anerkennung.
N  wie Nachbarschaft und „Natürlich mache ich das“,, aber auch wie Nein Sagen, wenn es sein muss.

K wie Kurrendeblasen, wie Konzerte und Kirchenmusik, wie Klar doch, mach ich und wie Krippenspiele.

Und schließlich das E:  E wie Ehrenamt, ohne das nichts liefe, E für Einsatz, Energie und Elan, den man braucht, um eine engagierte und lebendige Gemeinde zu sein. 

2019-01-14 Allianzgebetstage in Ruit

Allianzgebetstage in Ruit

An vier Abenden, vom 8. bis zum 11. Januar, trafen sich Mitglieder der Kirchengemeinde, des CVJM und des Württembergischen Christusbundes zum gemeinsamen Gebet. Die deutsche evangelische Allianz, ein Zusammenschluss von evangelischen Kirchen und Gemeinden, startet ihre Gebetswoche an vielen Orten offiziell zwar erst am 13. Januar. Doch in Ruit wurde die erste volle Kalenderwoche im Jahr 2019 ausgewählt. Nach dem Motto: „Bevor uns der Arbeitsbetrieb wieder ganz in Beschlag nimmt, wollen wir innehalten an der Raststation für die Seele.“ Zuerst tanken, dann starten. Die Gebetstage standen unter dem Thema „Einheit leben lernen“. Trotz des gemeinsamen Glaubens fällt es oft schwer, Frieden zu halten und gut zusammenzuarbeiten. Die Erinnerung daran, dass Jesus Christus und seine Friedensbotschaft in der Mitte der ganzen Christenheit steht, motiviert dazu, Einheit zu suchen und Einheit zu praktizieren, auch über Gemeindegrenzen hinweg. Am Freitagabend war die Jugendgruppe in den Gebetsabend einbezogen. Gerade beim gemeinsamen Gebet kommen sich die Generationen näher und lernen voneinander.