"Welcome" im Freien - und Pfarrgartencafé

Beim Welcome-Gottesdienst am 5. Juli berichtete ein Firmeninhaber von den Turbulenzen, in die ihn die Corona-Krise gestürzt hat. Seine Familie gebe ihm Halt und der Glaube an Gott, sagte er. Eine Mitarbeiterin musste sich mit einer überraschend diagnostizierten Krebserkrankung auseinandersetzen. Kurz zuvor begegnete ihr das Jesuswort, das Petrus dazu auffordert auf dem Wasser zu gehen. „Das Wasser trägt“, sagte sie. Die Behandlung ist wunderbar erfolgreich verlaufen.

„Wie kommen wir durch den Sturm?“ Unter diese Überschrift legte Pfarrer Eißler den Bericht von der Sturmfahrt des Paulus aus (Apg 27). Gottes Wort an seine Anvertrauten lautet: „Fasst Mut! Seid unverzagt.“ An Paulus kann man ablesen, dass Gott im größten Sturm trösten, bewahren und retten kann. Für die Musik in dem Gottesdienst sorgten Herr Alexander Illi und Sänger vom Gospelchor.

Nach einer langen Zeit ohne Feste öffnete um 14 Uhr das „Pfarrgartencafé". Eine reich bestückte Kuchentheke und schattige Plätze im Pfarrgarten luden zum Schmausen und Austauschen am Sonntagnachmittag ein. Zum ersten Mal waren die neuen schicken Sonnenschirme vor der Kirche im Einsatz. Im Kasperletheater im Gemeindehaus tauchte - o Schreck! - das Krokodil auf, das sich als überraschend freundlich entpuppte. Am „Postamt“ konnte man Adressen für eine nette Urlaubspost austauschen. Kaffeeduft, Johannisbeerkuchen, freundliche Menschen, eine ermutigende Botschaft - ein gesegneter Sonntag.

Ökumenischer Gottesdienst beim Ruiter Waldheim

Um diesen Gottesdienst am 21. Juni feiern zu können, hatten die beiden Kirchen mit dem Waldheimverein kooperiert, der sich auch um die Bestuhlung und die Sicherheitsmaßnahmen wegen der Coronakrise kümmerte. Wer die Historie des Verhältnisses von evangelischer Kirchengemeinde und Waldheimverein kennt – es war anfangs kein harmonisches! - , muss mit Blick auf das gute Miteinander heute fast schmunzeln…

Und das waren die Zutaten für den schönen Gottesdienst, umsonst und draußen: Sommerwetter, große, Schatten spendende Bäume, Lieder, die auch wieder, weil draußen und mit Abstandsgebot nicht nur vor-, sondern auch mitgesungen wurden; zwei Geistliche – Pfarrer Eißler und Diakon Pavlic - , die durch die Liturgie führten und die frohe Botschaft sagten (Mt 11,25-30; der Heiland ruft: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid!“) Resümee: gemeinsame Gottesdienste gerne wieder so, gerne wieder an diesem Ort!

Übrigens: Der Gottesdienst ist auf dem YouTube-Kanal „Auferstehungskirche Ruit“ zu sehen.

Pfingstmontagsgottesdienst im Rossert

Bei schönstem 1.Juni-Wetter trafen sich Gottesdienstbesucher aus Kemnat und Ruit auf dem Rossert-Gelände. Die Kemnater Posaunen sorgten am Pfingstmontag für schöne Gottesdienstmusik. Pfarrer Ebinger legte eine „unbekannte Pfingstgeschichte“ aus: Jesus tritt als Auferstandener unter seine Jünger und haucht Ihnen den Geist Gottes zu: „Nehmt hin den heiligen Geist.“ (Joh 20,22) Dieser Geist ermutigt Christen, auf andere zuzugehen und Hilfe, Stärkung und Evangelium auszuteilen. Pfarrer Eißler führte durch den Gottesdienst, der eine gute Begegnung der Nachbargemeinden war.

Pfarrstelle Ruit II wird neu besetzt

Ab September wird Frau Pfarrerin Stefanie Stooß das zweite Pfarramt unserer Kirchengemeinde übernehmen. Sie hat bisher als Vikarin in Waldenbuch gearbeitet. Sie wird mit Ihrem Ehemann und ihrem Kind in die Pfarrwohnung einziehen. Allerdings wird sie die Arbeit in der Kirchengemeinde erst nach einer Elternzeit aufnehmen. Wir rufen Frau Stooß ein herzliches „Willkommen“ zu und wünschen ihr ein gutes Ankommen und ein gesegnetes Wirken hier in Ruit.

Himmelfahrt: unter tief blauem Himmel!

„Wir sind mehr geliebt, als wir denken“, sagte Pfarrer Marten Bernick am Himmelfahrtstag (21. Mai 2020). Zum ersten Mal seit den Corona-Einschränkungen gab es wieder einen Freiluftgottesdienst. Die Stadt genehmigte eine Versammlung direkt vor dem Pfarrhaus auf dem Platz in der Grünen Mitte. 100 Personen waren zugelassen, etwa 75 kamen - bei schönstem Mai-Wetter. Die Bläser spielten. Im Gradmannhaus konnten Senioren von der Terrasse aus zuhören. Pfarrer Bernick versieht die Pfarrstelle II in Nellingen. Er legte Johannes 17 aus, das hohepriesterliche Gebet von Jesus. „Dass Jesus für uns betet, berührt mich“, meinte er. Er habe früher mit Himmelfahrt nichts anfangen können. Bis er verstand: Jesus ist vom Himmel her ganz persönlich für uns da…„immer und überall!“ So heißt es in einem Kinderlied, das seine kleine Tochter sehr schätzt. Jemand fragte: „War das jetzt das Fest zum Ende der Corona-Zeit?“ Ein Hauch von Sommerfest lag in der Luft. Wir hoffen, dass das mit dem Ende der Corona-Zeit bald klappt.

Österliche Posaunenklänge

Am Ostermorgen erklangen an verschiedenen Straßenecken in Ruit Trompeten und Posaunen, Tenorhörner und Tubas. 13 Mitglieder des Posaunenchors waren in kleinen Teams unterwegs, um musikalisch an die Osterbotschaft zu erinnern: „Der Herr ist auferstanden!“ Zuhörer an den Fenstern des Samariterstifts und des Gradmannhauses spendeten Beifall. So wurde trotz Corona-Krise die Osterfreude laut. Möge sie bei uns allen in den Herzen ankommen und uns trotz erschwerter Lebensumstände trösten, aufmuntern und stärken.

Mundart-Autor Gerhard Raff spricht in Auferstehungskirche

Ruit, 21. Februar 2020

Es war eine prima Idee, Gerhard Raff nach Ruit zu locken.  Pfarrer Eißler erklärte gleich zu Beginn, warum er Raff sympathisch fände: dieser sei überzeugter Schwabe, habe Theologie studiert – und stelle sich regelmäßig für Benefizveranstaltungen zur Verfügung. Wie auch hier: der Benefit dieses Abends kommt der Kirchensanierung zugute.
Raff schreibt schöne Geschichten. Es gelingt ihm, wichtige Gestalten der württembergischen Geschichte seiner Zuhörerschaft lebendig vor Augen zu stellen:  Friederike Kerner, ihren Mann Justinus, Mechthild von der Pfalz, den württembergischen „Keenig“ Wilhelm II.   Aufregen kann sich Raff dabei auch: wenn verdienstvolle Frauen es trotz seiner Protektion nicht auf die Briefmarke schaffen, oder schlimme Ignoranten das Standbild Wilhelms mit den Spitzen vom angestammten Platz vor dem Wilhelmspalais – jetzt  Museum für Stuttgart -  entfernen. Das tut er wohl mit kräftigen Worten, aber sein schönes Schwäbisch mildert irgendwie auch wieder seine Schärfe.
Bücher gab´s von Raff – signiert und mit (Deger-) Loch – an diesem Abend wohl auch.  Aber schöner noch als Raff zu lesen ist es – ihn zu hören!

Verabschiedung von Pfarrerin Dorothee Beer

Es sei Zeit, „Auf Wiedersehen und Danke“ zu sagen, so Pfarrer Eißler am Ende des Gottesdienstes am 16. Februar in der Auferstehungskirche, und fügte an:„Leider!“ Er erinnerte an das „Sommermärchen 2018“, als kurzfristig das vakante Pfarramt II mit den Pfarrerinnen Anna Lörcher und Dorothee Beer besetzt werden konnte. Beer habe ihren Schwerpunkt neben den Besuchen auf Andachten im Kindergarten gelegt, auch der Schulunterricht zählte zu ihren Aufgaben, was in der Gemeinde oft nicht so sichtbar werde. Sie habe das gute Wort Gottes gepredigt. Eißler gab das Bibelwort mit auf den Weg: Ihr werdet aber die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und Zeugen des Wortes sein. Als Abschiedsgeschenk überreichte er ein Bild der Plastik in der Kirche, der Auferstandene im Kreise der Jünger.
Pfarrerin Beer dankte für die Aufnahme und die Offenheit in der Gemeinde, für viele Besuche und Begegnungen. Sie behalte vor allem das große und vielseitige Engagement mit vielen innovativen Ideen in Erinnerung. Sie sei dankbar, das erlebt zu haben und gemeinsam mit der Gemeinde den Weg gegangen zu sein.
„Ich will Dich segnen, und Du sollst ein Segen sein“. Dieser Satz finde sich am Pfarrhaus in Altenburg, dort wird sie im März ihren neuen Dienst beginnen. Dieser Segensspruch drücke aus, was sie auch den Ruitern wünsche.

Was Gott mit Social Media zu tun hat

Beim Jugendgottesdienst am 16. Februar erzählte Pfr. Thomas Ebinger aus Kemnat davon, wie gerne er sich mit den Möglichkeiten von Social Media beschäftigt. Die neuen Kontaktmöglichkeiten könnten das Leben sehr bereichern, meinte er. Eine Gefahr sei aber der Blick auf die Super-Fotos vom Urlaub und tollen Events bei anderen, während der eigene Alltag grau und schwierig aussieht - frustrierend! Die gute Botschaft der Bibel: Gott gibt uns in Jesus sein großes „Like“; er signalisiert uns seine Liebe und Anerkennung. Das befreit von der ständigen Jagd nach Anerkennung der andern. 

50 junge Menschen in der Lounge hatten viel Spaß bei einem Kahoot-Quiz: die Antworten werden so rasch wie möglich mit dem eigenen Handy gesendet. Die Jugendband sorgte gemeinsam mit dem bewährten Technik-Team für den richtigen Sound. Moderatorin Annika Lukas führte freundlich und jugendgemäß durchs Programm. Nach dem Gottesdienst standen an der Küchentheke warme Pizza-Häppchen bereit. 

Die Tür zum Glauben öffnen

Der rechte Weg zum Glauben ist für manche von uns manchmal schwer zu finden. Da gibt es Abzweigungen, den einfachen und den komplizierten Weg, Türen und andere Hindernisse. Es tut gut, selbstkritische Ratschläge von kompetenten Mitmenschen zu erfahren, was zuletzt Dr. Matthias Clausen an drei Vortragsabenden im Gemeindehaus Ruit gelang – vom Donnerstag, 30. Januar, bis zum Samstag, 2. Februar 2020. Unter der Überschrift „#Frag-Würdig. Vom Sinn und Unsinn des Glaubens“ gelang es dem Dozenten der evangelischen Hochschule Tabor in Marburg, unterhaltsam und locker das schwierige Thema sehr persönlich und überzeugend darzustellen. Schon die von ihm gewählten Titel seiner Ansprachen waren bezeichnendes Programm

- Die Welt ist nicht genug. Über Sehnsucht und die Suche nach Sinn.

- Und wenn wir uns alles nur einbilden? Über Glaube und gesunde Skepsis.

- Warum ich trotzdem glaube. Über den Glauben und seine unglaubwürdigen Vertreter.

 

Wie finde ich den Sinn meines Lebens?

Auf der Suche nach dem eigentlichen Lebenssinn muss man oft mit dem Scheitern aber auch mit der Anerkennung persönlicher Grenzen umgehen. „Immer mehr, immer länger und immer höher“ funktioniert am Ende nicht – Gesundheit und Geld reichen allein nicht als Sinn. Wir stellen immer wieder fest: Irgendetwas fehlt uns auf unserem Wege zum Sinn des Lebens. 

 

Auch der Glaube ist nicht einfach!

„Komm zum Glauben, dann ist alles gut?“ Nein, sagt Matthias Clausen, so einfach ist es nicht. Erst wenn wir erkennen, was uns bei der Sinnsuche fehlt, nämlich Liebe ohne Bedingung, ohne wenn und aber, wird der Glaube an Gott zur Realität. Gott sucht die Menschen, er sucht jeden von uns ohne Vorbedingungen und schenkt uns Liebe, Hoffnung und seine Gnade.

 

Der Sinn des Lebens heißt: Bei Gott ankommen!

Es gibt viele Wege, um bei Gott anzukommen. Die Vielfalt ist so groß wie die Menschen unterschiedlich sind. Dr. Clausen berichtete, er sei durch intensives Nachdenken zum Glauben gekommen. Aber auch die christliche Gemeinschaft sei hierbei wichtig, um das Werben Gottes um uns zu erkennen. „Glaube ist: So wie ich bin, mich Gott anvertrauen.“

 

Der sehr gut besuchte erste Veranstaltungsabend, der stimmungsvoll vom Gospel-Chor begleitet wurde, war Anlass für zahlreiche Nachfragen und Einzelgespräche, bei denen die Tür zum Glauben in unserer Zeit gesucht wurde.

Thema 1: Die Welt ist nicht genug. Über Sehnsucht und die Suche nach Sinn

Thema 2: Und wenn wir uns alles nur einbilden? Über Glaube und gesunde Skepsis

Thema 3: Warum ich trotzdem glaube. Über Glaube und seine unglaubwürdigen Vertreter

Ökumenische Gastfreundschaft und Maultaschen

„Sie waren ungewöhnlich freundlich zu uns.“ (Apg 28,2 Einheitsübersetzung) Dieser Satz war der Leitvers der Predigt von Pfarrer Alender im ökumenischen Gottesdienst am 26. Januar. Der katholische Geistliche erinnerte an die Nachkriegsjahre, in der viele Flüchtlinge auch nach Ruit kamen. Es wurde viel getan, um für sie Wohnraum zu schaffen und sie in die Gesellschaft zu integrieren. Allerdings war das Verhältnis zwischen evangelischen Alteingesessenen und katholischen Neuankömmlingen nicht immer spannungsfrei. Um so erfreulicher seien heutige freundliche Begegnungen zwischen der evangelischen und katholischen Kirche und anderen christlichen Gemeinden. Ebenso die Offenheit und Gastfreundschaft gegenüber den heutigen Flüchtlingen. Freundliche Begegnung tut wohl - ein guter Leitgedanke für den Alltag in Familie, Beruf und Gemeinde. Der Kirchenchor mit Sängern von St. Monika unter Leitung von Kantorin Eismann gestaltete den Gottesdienst musikalisch; Pfarrer Eißler führte durch die Liturgie. 

Im Anschluss gab es im Gemeindehaus ganz ausgezeichnete selbstgemachte Maultaschen. Ein Küchenteam um Herrn Christian Dirrigl sorgte für ein echt schwäbisches Mittagessen. Mehrere Räume waren von Gästen gefüllt, die sich dieses besondere Sonntagsessen schmecken ließen und sich zur Feier des Tages den Küchen- und Spüldienst zuhause ersparten. Dem Küchenteam und allen Serviceleuten sagen wir ein ganz herzliches Dankeschön!

Ein ganz großer Dank an alle, die mitarbeiten!

 

Beim Mitarbeiterempfang am 17. Januar mussten zusätzliche Tische und Stühle herangeschafft werden. Es kamen mehr Mitarbeiter der Kirchengemeinde und des CVJM zu dem Abendessen im Gemeindehaus als gedacht: etwa 150. Auch eine ganze Reihe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ließen sich einladen. Sie trugen ein Quizspiel zum Programm bei, bei dem aus einer pantomimischen Darstellung ein Bibelwort erraten werden musste. Erstaunlich, wie rasch bibelfeste Personen im Saal die richtige Lösung herausfanden!

Bei einer spielerischen Unterschriftenaktion ging jeder auf die Suche nach Personen, die spanisch sprechen, 1,65 Meter groß sind oder eine Banklehre absolviert haben. „Da habe ich neue Entdeckungen gemacht“, meinte eine Teilnehmerin. Kein Wunder bei so vielen Ehrenamtlichen!

Pfarrerin Beer, die Moderatorin des Abends, schickte die Tischgruppen jeweils mit einem Weihnachtslied zum reich gedeckten Buffett. Christian Dirrigl und sein Küchenteam organisierten eine leckere Mahlzeit. Viele tüchtige Menschen steuerten Salate und Nachtisch bei. 

In einem Grußwort würdigte Kirchengemeinderat Matthias Distel den langjährigen Dienst des gewählten Ratsvorsitzenden Reinhard Bässler. Pfarrer Eißler überreichte dem „Kirchenbauer“ Bässler eine Modellkirche für die Eisenbahnanlage zuhause (siehe Foto).

Das biblische Buch Nehemia berichtet vom Wiederaufbau der Mauer um Jerusalem. Pfarrer Eißler wendete den Bericht auf den Gemeindebau heute an, bei dem gute Organisation, motivierter Einsatz und der Blick fürs große Ganze gefragt sind. Jeder Dienst sei ein wichtiger Beitrag für den Aufbau der Gemeinde, wie ihn der Herr der Gemeinde in Auftrag gibt, anleitet und vollendet. Als die beste Motivation empfahl der Pfarrer das Motto Nehemias: „Die Freude am HERRN ist eure Stärke.“

 

Neuer Kirchengemeinderat ins Amt eingeführt

Am Sonntag, den 12. Januar, wurde der neue gewählte Kirchengemeinderat in sein Amt eingeführt. Pfr. Eißler bedankte sich bei den ausscheidenden Mitgliedern Frau Elfriede Elwert und Herrn Reinhard Bässler für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre treuen Dienste. Herr Bässler leitete die Kirchengemeinde als gewählter Vorsitzender lange Jahre und prägte dadurch das lebendige Gemeindeleben in Ruit. Pfr. Eißler dankte den bisherigen Ratsmitgliedern für ihre Bereitschaft, sich für weitere sechs Jahre einzubringen und einzusetzen. Ein freundlicher  Willkommensgruß galt den erstmals gewählten Mitgliedern Frau Dr. Konstanze-Mirjam Grutschnig-Kieser und Herr Daniel Stoll. Der Gospelchor unter Leitung von Herr Alexander Illi sorgte für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

hinten v.l.n.r.: D. Stoll, M. Dompert, K-M. Krell, M. Distel, W. Sachs

vorne v.l.n.r.: D.Weber, S.Bühler, Ch. Illi-Eichhorn, K-M. Grutschnig-Kieser

Ein guter Start - mit Gebet!

Mit vier Allianzgebetsabenden sind Christen aus verschiedenen Gruppen ins neue Jahr gestartet. Den ersten Abend am Dienstag, 7. Januar, beim Christusbund in der Hummelbergstraße gestaltete Prediger Theo Illi. Am Mittwochabend lud Pfr. Eißler die Teilnehmer im Gemeindehaus in einen Stuhlkreis um eine rote Amaryllis und eine brennende Kerze ein. Am Donnerstagabend führten CVJM-Mitarbeiter durchs Programm, bei dem man an Tischgruppen Platz nahm. Am Freitagabend versammelten sich Jugendliche und erwachsene Gäste miteinander auf den Sitzhockern in der jugendgemäßen Lounge im Untergeschoss des Gemeindehauses.

„Wo gehöre ich hin?“: so lautete die Überschrift über der Gebetswoche. „An den Schleifstein der Gemeinschaft - in das Kraftfeld des Heiligen Geistes - in die erschütterte Welt - in das Miteinander der Generationen“, lauteten die Antworten, die die einzelnen Abende thematisch bestimmten. Dass die Gemeinde von Jesus zuallererst eine betende Gemeinde ist, die ihre leeren Hände nach Gott ausstreckt, zeigen die ersten Kapitel der Apostelgeschichte. Wie das Windkraftrad, dass unsichtbaren Wind in Energie verwandelt, bringt das Gebet Gottes Kraft und Orientierung in unser Leben. Das ist die Ausrüstung, die wir auch im Jahr 2020 brauchen. - Pfr. T.Eißler